Kontakt

PSV-Saar

Pfaffentalstrasse 78a

66399 Mandelbachtal

Telefonisch unter

+49 (157) 74939110 

 

oder nutzen Sie

 

unser

 

Kontaktformular.

 

 

Wir weisen darauf hin, dass auf diesem Wege keine Anzeige erstattet und auch kein Hilfeersuchen an die Polizei gerichtet werden kann.

 

Bitte nutzen Sie hierfür die Notrufnummer 110  der Polizei.

 

Die 5 Standardtänze

 

 

Langsamer Walzer

 

In den zwanziger Jahren entwickelte sich in England der langsame Walzer, der wegen seiner Herkunft auch "English Walz" genannt wird. Charakteristisch sind dabei raumggreifende Schritte und Drehungen, in denen das Paar durch wellenförmige Bewegungen eine Art Pendel-Bewegung ausführt.

 

Tango

 

Um 1910 kam der Tango von Argentinien nach Europa, der anfangs noch zu den lateinamerikanischen Tänzen gezählt wurde. Ursprünglich brachten Leute der oberen gesellschaftlichen Klassen von ihren Reisen nach Buenos Aires den Tango Argentino nach Paris. Die dortige konservative Oberschicht empfand den Tanz jedoch als "wild" und "anstößig" und wollte eine weitere Verbreitung vermeiden. Britische Choreografen nahmen sich schließlich des Tango Argentino an und passten ihn stilistisch den gesellschaftlich akzeptierten Standardtänzen an. Charakteristisch ist der abrupte Wechsel zwischen harten zackigen Bewegungen und weichen fließenden Schritten

 

Wiener Walzer

 

Er entstande im 18 . Jahrhundert aus deutschen und österreichischen Ländler-Rundtänzen. Der Walzer war zunächst wegen Unzüchtigkeit, z.B. weil die Fußknöchel der Damen sichtbar waren, aber vor allem wegen der ständigen Berührung der Paare, verpönt. Offizielle Akzeptanz und sogar Beliebtheit gewann er durch den Wiener Kongress 1814/15. Die brühmten Musikstücke von Josef Lanner und Johann Strauß machten ihn zu einer respektierten musikalischen Gattung. Es werden zwar wenige Figuren getanzt, aber durch die hohe Geschwindigkeit und der ständigen Drehbewegung ist der Wiener Walzer ein sehr anstrengender Tanz.

 

Slow Foxtrott

 

Der langsame Foxtrott entstand im 20. Jahrhundert in England. Charakterisiert wird er durch fließende raumgreifende weiche Bewegungen und verkörpert von allen Standardtänzen am besten das englische Understatement. Es wird gesagt, dass man beim Slowfox eine volle Tasse auf den Kopf der Dame stellen können muss, ohne dass ein Tropfen verschüttet wird. Wegen der technischen Herausforderung, trotz der unterschiedlich schnellen Schritte eine extrem gleichmäßige Bewegung zu tanzen, gilt der Slowfox als "König" unter den Standardtänzen.

 

Quickstep

 

Der Quickstep wird auch als "Champagner unter den Tänzen" bezeichnte, um das Spritzige und Freudige des Tanzes zu charakterisieren. Um die Jahrhundertwende kam er nach Europa.

 

 

Die 5 Lateintänze

 

 

Cha-Cha-Cha

 

Der Cha-Cha-Cha verbreitete sich sehr schnell über die kubanische Grenze hinweg nach Mexiko und die Vereinigten Staaten. Dort avancierte er über Nacht zum Modetanz. In Deutschland war der Tanz sehr willkommen, um die deutsche Jugend von der Swing- und Rock-'n'-Roll- Bewegung abzulenken und zurück in die Tanzschulen zu locken. Die Musik ist heiter und unbeschwert. Der Tanz ist ein amüsanter und koketter Flirt zwischen den Tanzpartner, die in frechen offenen und geschlossenen Figuren miteinander spielen.

 

Samba

 

Der Tanz stammt in seiner Grundform aus Brasilien, aus uralten Kreistänzen der Bantu-Neger und wurde in Europa zum Tuniertanz entwickelt. Typisch für die Samba sind deutliche und schnelle Hüftbewegungen und das typische "Bouncen".

 

Rumba

 

Die Rumba ist ein "erotischer Werbetanz" mit afrokubanischer Herkunft. 1914 kam sie erstmals nach New York und Anfang der 30er Jahre auch nach Europa. Anfangs etwas vernachlässigt, wurde die Rumba nach dem 2. Weltkrieg wieder entdeckt, und das in zwei vollkommen unterschiedlichen Variationen. Square-Style und Cuban-Style. Letzteres hat sich dann aber durchgesetzt. Bei der Rumba verschmilzt das Paar auf dem Parkett durch die Musik zu einer Einheit. Die Dame spielt den "arroganten", dominanten Part. Sie läßt den Herrn einmal in ihre Nähe und läßt ihn sofort wieder "abblitzen". Der Herr holt die Dame mal an sich heran, als wolle er sie auf der Stelle verführen, stößt sie dann aber unter sichtbaren Schmerzen von sich. Die Vorstellung der "getanzten Liebererklärung" verdeutlicht die unterdrückte Leidenschaft, die dieser Tanz ausstrahlen soll.

 

Paso Doble

 

Ein spanischer Tanz, den aber den lateinamerikanischen Tänzen zugeordnet wird. Er entstand im 19. Jahrhunder in Spanien und wird seit 1919 getanzt. Seit 1945 ist er Tuniertanz. Der Paso Doble ist ein progressiver Tanz. Man versteht unter ihm die tänzerische Interpretation des Stierkampfes mit Einschluß von Flamenco-Elementen. Der Herr tanzt den Torero, die Dame das rote Tuch (Capa). Die Musik, ein spanischer Marsch, besteht aus einer Einleitung und zwei Hauptteilen mit genau festgelegten Höhepunkten, nach denen sich die Choreographie richtet.

 

Jive

 

Der Jive wurde als "Jitterbug" und "Boogie-Woogie" um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht, später in England zum Jive entwickelt und in das Turnierprogramm aufgenommen. Er bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
www.PSV-Saar.de; Klaus Wehowsky